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Erfahrungsbericht:
Der Start in die Stillzeit

Von Jana Kühnler

Aller Anfang ist schwer – die Unterstützung der Hebamme

Nur rund ein Prozent der Frauen ist anatomisch nicht in der Lage, ihr Kind zu stillen.
Eines der Dinge, vor denen viele Mütter Angst oder Respekt haben, ist die Stillzeit. Während der Schwangerschaft machst Du Dir sicher schon Gedanken darüber, ob Du Dein Baby stillen möchtest. Es ist ganz normal, wenn Du hier unsicher bist. Ich wusste auch erst nicht, ob ich es wirklich möchte. Doch dann sind mein Baby und ich einen schönen Weg in eine gemeinsame Stillbeziehung gegangen. Wenn ich während der Stillzeit eines gelernt habe, dann dass es ohne Unterstützung manchmal einfach zu schwer ist. Vor der Geburt habe ich mir das Stillen als sehr innig und schön vorgestellt. Ich dachte, ich lege beim Baby an und es wird direkt saugen. Ich habe mir keine Gedanken über den Milcheinschuss, schmerzende Brustwarzen und andere Probleme gemacht. Ich hatte aber auch Angst und Bedenken, was passiert, wenn ich nicht genügend Milch habe oder gar keinen Milcheinschuss bekomme. Nur rund ein Prozent der Frauen ist anatomisch nicht in der Lage, ihr Kind zu stillen. Dies hat mir eine Hebamme gesagt. Der Milcheinschuss kommt also – früher oder später. Auch zu wenig Milch ist oft eine Erklärung, die lediglich daraus resultiert, dass Mütter unsicher sind oder falsche Informationen erhalten. Selbst wenn Du abpumpst und es kommt kein Tropfen Milch, dann muss dies nicht bedeuten, dass Du keine oder nur wenig Milch hast. Bei einigen Frauen regt ausschließlich das eigene Kind die Milchbildung an. Interessant ist also nur, ob Dein Baby zunimmt.
Auch ich wusste das alles zu Beginn nicht. Ich habe mein Baby auf natürlichem Weg geboren und die Hebamme hat es mir direkt an die Brust gelegt. Das war ein ganz unbeschreibliches Gefühl. Durchströmt von Adrenalin und Glückshormonen habe ich mir gedacht, dass wir das auf jeden Fall schaffen können. Schon einen Tag später kam aber die Ernüchterung. Meine Tochter wollte ständig an die Brust, die Brustwarzen waren wund und sie nahm immer mehr ab. Das erste Mal fiel das Wort „Zufüttern“ und ich kam mir vor wie ein Versager. Tatsächlich ließ es sich dann nicht vermeiden, dass meine Tochter zugefüttert wurde und ich durfte nur aus dem Krankenhaus nach Hause, wenn ich mir eine elektrische Pumpe leihe und nach jedem Stillen pumpe. Heute weiß ich, dass die Unterstützung einer kompetenten Hebamme oder einer Stillberaterin mir hier deutlich mehr hätte helfen können.

Der Kampf zum Vollstillen – zu zweit sind wir stark

Die nächsten Wochen wurden schwer. Ich war gefühlt nur mit stillen und pumpen beschäftigt, habe zugefüttert und war einfach gestresst. So habe ich mir das Wochenbett nicht vorgestellt und dabei wollte ich mein Baby so gerne stillen: Warum können andere Mütter das und ich nicht? Die Hebamme machte mich auch nicht gerade Mut. Sie war stolz drauf, wie toll meine Tochter durch das Zufüttern an Gewicht gewann und legte mir nahe, abzustillen und ganz auf Milchnahrung umzusteigen. Das würde mich und das Baby weniger stressen. Mag sein, doch ich wollte nicht. Immer häufiger habe ich das Abpumpen ausgelassen und dafür mein Baby so oft angelegt, wie es wollte. Ich habe gelernt, dass es sich hierbei um das sogenannte „Clustern“ handelt. Das heißt, mein Baby hat die Produktion durch das Saugen angeregt. Ich habe die Milchnahrung weggelassen und beim täglichen Wiegen zeigte sich, dass sie auch weiterhin gut zugenommen hat. Also habe ich der Hebamme gesagt, dass ich nun allein klarkomme und begonnen, mich richtig auf das Stillen einzulassen.  

Rückschläge mit Milchstau und wunden Brustwarzen

Natürlich war danach nicht alles gut, denn wie sollte es anders sein, habe ich nichts ausgelassen. Relativ am Anfang bekam ich einen Milchstau, der mit leichtem Fieber einherging. Ich habe ihn mit Quarkwickel und viel Ruhe sowie der Unterstützung einer Stillberaterin in den Griff bekommen. Die Brustwarzen haben gebrannt und geschmerzt, waren teilweise blutig und eine Soor-Infektion haben wir uns auch eingefangen. Der Pilz im Mund des Babys kann auf die Brust übergehen und für eine Entzündung sorgen. Die ersten Monate waren also ein Wechselbad der Gefühle. Doch das Durchhalten hat sich gelohnt. Inzwischen stille ich seit 30 Monaten meine Tochter und wir haben eine sehr innige und vertraute Stillbeziehung. Ich empfinde es als besonders wichtig, werdenden Müttern mit auf den Weg zu geben, dass sie nicht versagen, wenn es mit dem Stillen nicht gleich funktioniert. Es gibt sehr viele Hebammen, die hier eine optimale Unterstützung bieten und auch die Stillberaterinnen sind verlässliche Ansprechpartner. Bei der La Leche Liga beispielsweise kannst Du schauen, wo eine Stillberaterin in Deiner Nähe ist. Aber auch dann, wenn Du Dich letztendlich doch gegen das Stillen entscheidest, hast Du Dir diese Entscheidung gut überlegt und gibst Deinem Baby Nähe und Sicherheit auf andere Weise. Wichtig ist, dass Ihr gemeinsam einen Weg findet, mit dem es Euch beiden gut geht. Nur so könnt Ihr der Spirale aus Stress und Druck entkommen und ein tolles Wochenbett genießen.    
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